Die dunkle Seite des Winters

Der Transport von Christbäumen kann sowohl im Fahrzeug als auch auf dem Fahrzeug Schwierigkeiten bereiten.

Wer einen Christbaum mit dem eigenen Fahrzeug  transportieren will, sollte in beiden Fällen sicher sein, dass dieser ausreichend sicher fixiert ist und dem Fahrer noch ausreichend Sicht nach außen lässt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sowohl die Sicht nach vorn, die Sicht auf die Außenspiegel sowie die Sicht nach hinten gewährleistet sein müssen.

Bei einem Transport auf dem Fahrzeug ist zusätzlich darauf zu achten, dass der Baum zu kennzeichnen ist, wenn er über einen Meter über die Fahrzeugrückstrahler hinausragt. Diese Kennzeichnung muss am Tag mittels einer hellroten gespreizten Fahne (mind. 30 x 30cm) und bei Nacht mit einem roten Licht erfolgen. Ein Verstoß gegen diese Regelungen wird mit einer Geldbuße zwischen 35 Euro und 50 Euro geahndet. Bei einer Gefährdung drohen sogar eine Geldbuße von 50 Euro und ein Eintrag von drei Punkten in Flensburg.

Bei einem Transport im Innenraum des Fahrzeugs ist zusätzlich darauf zu achten, dass Mitfahrer trotz des Baumes ihre Sitzplätze vorschriftsgemäß einnehmen müssen.

Wichtig ist schließlich noch, dass auch die Geschwindigkeit der Art und des Gewichts des Christbaumes anzupassen ist.  Dies gilt insbesondere bei einem Transport auf dem Fahrzeug, da sich in diesem Fall das Fahrverhalten des Fahrzeugs aufgrund der gesteigerten Windempfindlichkeit erheblich verändern kann.